Orangenrisotto…

Hallo erstmal…..

Früher habe ich gerne geschrieben…. heute koche ich gerne. Und das Fotografieren gehört absolut zu meinen Leidenschaften, die ich aber in letzter Zeit leider ziemlich vernachlässigt habe.

Und dann bin ich über einen Foodblog gestolpert. Eigentlich würde das alle meine Hobbys bzw. Leidenschaften unter einen Hut bringen. Ich habe mir gründlich überlegt, ob ich mich trauen soll. Schließlich bin ich kein Profi… weder beim Kochen noch beim Fotografieren, vor allem aber nicht beim Schreiben. Und wenn ich so etwas mache, dann natürlich nur mit schönen Bildern…. das macht für mich schon einen großen Teil aus, wenn ich mir andere Blogs übers Essen und Kochen anschaue. Soll ja schließlich Appetit machen. Aber ehrlich gesagt schaut auch nicht immer alles schön aus, was ich koche. Aber vielleicht ist ja gerade das, dass ich nicht alles perfekt schaffe, für andere Leute interessant, weil wem gelingt schon immer alles?!?

Probiert habe ich schon eine Menge…. besonderes Essen für besondere Gäste, Eingemachtes, Exotisches.. vor allem aber backe ich gerne. Cakepops, neuerdings Macarons, Gugls, Motivtorten und manchmal sogar einen ganz normalen Kuchen 😉

Mich freut es, wenn auch andere Leute meine Experimente aus der Küche schätzen, nicht nur die Familie daheim. Mein 5jähriger Sohn würde am liebsten ja jeden Tag das Gleiche essen (jaja, ich weiß, das ist eine Phase und geht auch irgendwann wieder vorbei) und meiner besseren Hälfte brauche ich nur ein Stück Fleisch vorsetzen, dann ist er glücklich. Aber er lässt sich auch immer wieder auf etwas Neues ein (ganz im Gegensatz zu meinen Sohn) und kocht auch gerne mit mir gemeinsam; vor allem, wenn wir Gäste bekommen. Unter der Woche bleibt neben Fulltimejob, Kind und Beziehung natürlich wenig Zeit für stundenlanges-in-der-Küche stehen, aber vor allem am Wochenende wird auch mal etwas aufwändigeres gekocht. Ich freue mich darauf, euch hier regelmässig zu erzählen, was es bei mir in der Küche Neues gibt.

Gestern Abend hatten wir ein Orangenrisotto mit glasierten Karotten und damit der Herr des Hauses nicht meckert, gab es ein Steak dazu….

orangenrisotto

Risotto:
1 kleine Zwiebel
2 Stangen Stangensellerie
300g Risottoreis
2 Orangen, 1 davon mit unbehandelter Schale
1 Tütchen Safran
ca 100g Parmesan
Butter
100ml Weisswein
ca. 500 ml Suppe

Glasierte Karotten:
Karotten
Butter
Zucker

2 Rindersteaks

 

Zuerst wird von der Bioorange die Schale abgerieben. Dann wird sie filetiert und der Rest anständig ausgedrückt. Die 2. Orange auspressen. Die Zwiebel klein würfeln, ebenso den Sellerie. Die Suppe aufsetzen und den ganzen Orangensaft dazu und beides kurz aufkochen. Den Safran in einem Schöpfer Suppe auflösen. Den Parmesan frisch reiben.

Zwiebel und Sellerie in etwas Olivenöl dünsten, dann den ungewaschenen Reis dazu, kurz mitdünsten. Dann mit dem Wein ablöschen, gut umrühren. Sobald die Flüssigkeit aufgesogen ist, einen Schöpfer Suppe dazu, wieder gut umrühren. Ich rühre mein Risotto nicht ständig, aber immer wieder.

In der Zwischenzeit die Karotten kleiner schneiden. In einem kleinen Topf etwas Butter mit Zucker verrühren, die Karotten dazu, kurz anbraten (Achtung, die Zuckermischung brennt leicht an!!), dann gerade soviel Wasser dazu, dass die Karotten bedeckt sind. Mit einem Deckel vor sich hin köcheln lassen. Das Ganze dauert ca. 20 Minuten, bis die ganze Flüssigkeit verkocht ist. In den letzten 5 Minuten den Deckel runter und zum Schluss aufpassen, dass die Karotten nicht anbrennen. Die Butter-Zucker-Mischung glasiert die Karotten zum Schluss hin perfekt.

Wenn ungefähr die halbe Suppe im Risotto ist, die Safranmischung dazugeben. Weiter mit Suppe aufgießen und rühren….

Wenn das Risotto fertig ist, also noch Biss hat und auch nicht mehr zu flüssig ist, kommt noch der Parmesan, die Orangenfilets (die schneide ich vorher noch kleiner) und die Orangenschale dazu.

Wenn ich vorher alles soweit vorbereite, rechne ich für das reine Kochen mit einer halben Stunde. Die glasierten Karotten, finde ich, passen perfekt zum Orangengeschmack. Wir haben ein Steak dazu gegessen, ideal ist natürlich auch Fisch.

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